Archive for the ‘Meinung’ Category

Einige Regeln gelten nur manchmal, oder?

Freitag, September 4th, 2009

Eine Fahrschule auf Abwegen

Der Parkplatz vom Aldi in Darmstadt-Arheilgen darf eigentlich nur zum Einkauf genutzt werden. Er ist mit dem Verkehrsschild “Anlieger frei” für den Durchgangsverkehr gesperrt.  Einige Anwohner aus Arheilgen stört das Verbot der Durchfahrt nicht und sie nutzen den Parkplatz rein zur Durchfahrt. Heute morgen um 7:40 Uhr - der Aldi ist zu diesem Zeitpunkt noch geschlossen - durfte ich ein Fahrzeug einer ortsansässigen Fahrschule beim Verlassen des Parkplatzes beobachten.  Ein Einkauf war zu diesem Zeitpunkt ganz sicher nicht möglich.  Das Fahrzeug wurde auch nicht von einem Fahrschüler bewegt, denn es war nur einfach besetzt.  Auf meine spätere Frage an den Fahrer an einer der nächsten Ampeln, ob er das so auch mit seinen Fahrschülern übt, erntete ich nur ein Grinsen - so nach dem Motto: “….Misst, doch erwischt….”. Ich sage nur: “…einer sieht es immer!”. Die Frage, die sich jetzt stellt ist: Welche Interpretation hat diese Fahrschule für die übrigen Verkehrsregeln?

Teuflisch brilliantes Konzert im Residenzschloss Darmstadt

Freitag, Januar 9th, 2009

 

Ein “Teufelstriller” für die LIO

1img_0647.JPGNur selten erleben man, wie routinierte Konzertbesucher und kleine Kinder gleichermaßen gebannt auf die Bühne starren, wenn eine Violinistin „Bartok“ spielt. Doch von Caroline Adomeit geht eine derartige Faszination aus, dass ihr das mühelos gelingt. Die junge Musikerin spielte am 04.01.2008 mit dem Pianisten Rochus Holewik das Neujahrs-Benefiz-Konzert für den Förderverein der Justus-Liebig-Schule e.V. im Residenzschloss zu Darmstadt. Als Programm hatte sie “Vom Teufelstriller bis zum Blues” angekündigt, das von Giuseppe Tartinis „Teufelstriller-Sonate“ in g-moll bis zum „Blues“ aus Maurice Ravels Sonate für Klavier und Violine führte.

Rasche Läufe

Gleich zu Beginn des Abends spielte Caroline Adomeit Tartinis “Teufelstriller-Sonate”, die der Komponist 1713 im Kloster von Assisi schrieb. Das Werk zählt zu den herausragenden Werken der barocken virtuosen Kammermusik und zieht auch heute noch das Publikum in seinen Bann. Mit dem zweiten Stück des Abends sprang Caroline Adomeit in die beginnende Moderne des 20. Jahrhunderts. In Maurice Ravels Sonate für Violine und Klavier bediente sie sich einiger Elemente aus dem Jazz und nahm die leicht schräg klingenden Dissonanzen der späteren Zwölftonmusik bewusst auf, um zu schmerzlichen Klangerlebnissen hinzuführen. Der Jubel der Zuhörer nach diesem schwierigen Stück war sicher auch der sensiblen musiktheoretischen Einführung durch den Pianisten Rochus Holewik zu verdanken.

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Die Moderne

Nach der Pause folgte die Sonate für Violine solo von Béla Bartók, einem der bedeutendsten modernen und expressionistischen Komponisten. Ihre bestechend saubere Intonation war schon vorher aufgefallen. In den vier Sätzen aus der Bartok-Solosonate Sz 117 wirbelte sie mit hoher Präzision durch die komplexen Viertelton-Strukturen.
Technisch ist sie mit dem besten Rüstzeug ausgestattet, was auch im vierten Werk des Abends, Edvard Griegs Sonate für Violine und Klavier in c-moll, deutlich wurde. Mühelos gelangen ihr rasche Läufe und zahlreiche Spielarten und Kniffe für dieses Instrument. Mit dem populären Stück „It Ain’t Nessecarily So“ aus “Porgy und Bess” von George Gershwin als Zugabe beendete die Geigerin gemeinsam mit ihrem Pianisten ein spannungs- und abwechslungsreiches Konzert, das von hohem Tempo und größtem musikalischen Einfühlungsvermögen geprägt war. Caroline Adomeit, die derzeit bei Kolja Blacher in Hamburg studiert, lieferte damit eine erstaunlich reife Leistung ab und bildete mit ihrem Partner am Klavier ein meisterhaftes Duo. Für das Neujahrskonzert gab es ein raffiniert zusammengestelltes anspruchsvolles Programm von herausragender Qualität. Der Erlös aus diesem Konzert kommt der Instrumentalausstattung für das Klassenmusizieren an der Justus-Liebig-Schule in Darmstadt zu Gute.

Das Ergebnis

Mit rund 80 Besuchern war das Konzert trotz der Kürze der Vorbereitungszeit sehr gut besucht. Durch Sponsoring und private Spenden ist es möglich, dem Förderverein der Justus-Liebig-Schule (LIO) in Darmstadt einen Betrag von 805,00 € (der endgültige Betrag steht erst nach Bekanntwerden der GEMA Rechnung fest, Korrektur folgt) zur Verfügung zu stellen.

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(von r.n.L.: OStR Wolfgang Germann, Caroline Adomeit, Rochus Holewik und Thomas Nolte vivadarmstadt.de)

Der Erlös der Cateringgruppe des Schülerkaffees der LIO beläuft sich auf zusätzlich (noch geschätzt, Korrektur folgt) rund 200,00 €, so dass durch diesem Abend der Schule über 1.000,00 € zu Gute kommen.
Herr Wolfgang Germann, Schulleiter der Justus-Liebig-Schule (LIO), bedankte sich persönlich bei Caroline Adomeit für den „wundervollen Abend“.

Bildnachweis: Alles Fotos Gerd Weitzel, Darmstadt Arheilgen
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Jugend Beach Party 1.-2.08.2008

Samstag, August 2nd, 2008

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So sieht es aus, wenn 30 t Sand im Hof der Auferstehungsgemeinde verteilt sind. Von der Idee bis zur Umsetzung wurde in nur 5 Gruppensitzungen diese ultimative Jugendbeachparty auf die Beine gestellt. Es wurden mehrere Einzelteams gebildet, die alle für sich alleine eine feste Aufgabe zu erledigen hatten. So, wie im richtigen Leben. Das “Team”-Ergebnis konnte sich sehen lassen lassen: tolle Live Musik (am Freitag), leckere Cocktails, Würstchen und Steacks, eine Strandbar, Wasser, Liegestühle, eine Bühne und jede Menge Spaß, Spiele und Aktivitäten. Das Wetter-Team hatte obendrein alle Hände voll zu tun, damit es trocken blieb. Auch der Besuch der Ordungshüter am Freitag Abend brachte die Organisatoren nicht aus der Ruhe, denn auch auf das waren sie bestens vorbereitet. Wir halten fest: eine gelungene Veranstaltung der Jugendgruppen der Auferstehungsgemeinde in Arheilgen. Arheilgen kann also stolz sein, solch aktive Jugendliche im Ort zu haben. Danke auch an die Sponsoren, die dieses Party möglich gemacht haben. Es lohnt sich also, in die Jugendarbeit zu investieren - in jeder Hinsicht.
Hier können Sie die Kinder- und Jugendarbeit unterstützen.

Warum 20,00 € Mindestspende für das Benefiz-Spargel-Essen?

Freitag, April 25th, 2008

In den letzten Tagen wurde ich öffter angesprochen, warum wir 20,00 EUR als Mindestbetrag für das Benefiz-Spargel-Essen angesetzt haben. Ja, wir haben lange hin und her überlegt und die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Aber vieleicht hilt Ihnen die Information, warum wir das Ganze durchführen.

Warum organisieren wir das Benefiz-Spargel-Essen?

Ganz einfach, weil ich, Thomas Nolte, fest von der gemeindepädagogischen Kinder- und Jugandarbeit überzeugt bin und auch die anderen Organisatoren davon überzeugt sind. Im vergangenen Jahr wurde von einer 30 köpfigen Kindergruppe das Weihnachtsmusical an Heilig Abend in der Kirche aufgeführt. 30 Kinder, 20 Minuten, alle Texte original auswendig gesungen, ein verlängertes Probewochenende in einer Jugendherberge und mehrere Proben an Samstagen. Dieses ist jedoch nur möglich, weil sich die Auferstehungsgemeinde eine eigene Gemeindepädagogin leistet, die das alles organisiert. Und glauben Sie mir: die Kinder, die an dieser Aktion teilgenommen haben, werden ihre Zukunft meistern. Diese Kinder wissen später genau, was sie mit ihrer vielen Freizeit anfangen können und hängen ganz bestimmt nicht auf der Straße herum. Kinder sind unsere Zukunft und Kinder, die soetwas ausüben, werden ihr Leben ganz bestimmt meistern. Darum engagiere ich mich dafür. Besagte 20,00 EUR (und ggf. auch mehr) kommen direkt dieser Arbeit zu Gute. Natürlich haben wir davon auch noch einige Kosten zu tragen. Da werden Dekomaterialien benötigt und auch die GEMA hält die Hand auf, aber der größte Teil der Einnahmen ist für diese Arbeit! Die eigentlichen Spender sind unsere Sponsoren. Und diesen danke ich an dieser Stelle ganz besonders. Es ist in der heutigen Zeit nicht immer selbstverständlich, dass jemand so einen großen Anteil spendet. Natürlich erwartet ein Sponsor auch eine Gegenleistung. In unserem Fall ist das Werbung. Genauso, wie Sie als Teilnehmer erwarten, dass Sie etwas für ihre 20,00 € erhalten, nämlich ein 3-Gänge-Menü und einen Sekt zur Begrüßung. Glauben Sie mir, diese 20,00 EUR sind gut investiertes Geld in Ihre und unser aller Zukunft.